Beginn
Do., 10.06.2027,
09:00 - 16:00 Uhr
Drei Bildkarten zur Auswahl eines Spiels im Kreis, eine Kinderkonferenz und eine Abstimmung mit Muggelsteinen – ist das echte Partizipation?
In dieser zweitägigen Fortbildung schauen wir genauer hin. Denn gelebte Partizipation beginnt nicht bei Methoden, sondern bei der Frage: Erlebt ein Kind, dass es gesehen, gehört und mit seinen Bedürfnissen ernst genommen wird? Erlebt ein Kind Wirksamkeit und Mitbestimmung?
Im Mittelpunkt steht eine inklusive und bedürfnisorientierte Haltung im Kita-Alltag. Du setzt dich damit auseinander, wie Beteiligung im Dialog, in Beziehungen und in alltäglichen Begegnungen entsteht – auch jenseits klassischer Kindergremien. Dabei geht es um Macht und Entscheidungsspielräume, um Grenzen, um unterschiedliche Bedürfnisse und um die Frage, wie echte Mitgestaltung möglich wird.
Denn bevor Kinder ein demokratisches Wir entwickeln können, brauchen sie ein sicheres Ich: die Erfahrung, dass ihre Stimme zählt, ihre Grenzen wahrgenommen werden und sie Einfluss auf ihr eigenes Leben nehmen dürfen.
Kindergremien und Beteiligungsformate gehören zur Fortbildung dazu. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der gelebten Partizipation im Alltag – als Grundlage für Selbstwirksamkeit, Gemeinschaft und erste demokratische Erfahrungen.