Beginn
Mo., 25.01.2027,
09:00 - 16:00 Uhr
Wenn wir die Bildungsgrundsätze NRW wirklich ernst nehmen und in die tagtägliche Arbeit integrieren möchten, muss das Kind als eigenständige, aktive und kompetente Persönlichkeit wahrgenommen werden.
Kennzeichen dafür sind:
Das Kind ist aktiv: Es lernt, indem es selbstständig handelt, ausprobiert, entdeckt und Erfahrungen sammelt.
Das Kind ist kompetent: Kinder bringen von Anfang an eigene Fähigkeiten, Interessen, Bedürfnisse und Erfahrungen mit.
Jedes Kind ist einzigartig: Kinder unterscheiden sich in ihrer Persönlichkeit, ihrem Entwicklungsstand, ihren Lebensbedingungen und ihren individuellen Lernwegen.
Das Kind ist neugierig und lernfähig: Kinder haben einen natürlichen Forscher- und Entdeckungsdrang und wollen ihre Umwelt verstehen.
Das Kind gestaltet seine Bildung mit: Bildung wird nicht einfach „vermittelt“, sondern entsteht vor allem durch die aktive Auseinandersetzung des Kindes mit seiner Umwelt.
Das Kind braucht Beziehungen: Sichere und wertschätzende Beziehungen zu Erwachsenen und anderen Kindern sind eine wichtige Grundlage für Lernen und Entwicklung.
Das Kind hat Rechte: Kinder werden als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten, Bedürfnissen und Interessen wahrgenommen und sollen an Entscheidungen beteiligt werden.
Das Kind ist Teil einer Gemeinschaft: Es entwickelt sich im Austausch mit anderen und lernt durch soziale Beziehungen und gemeinsame Erfahrungen.
Ziele sind die Auseinandersetzung mit folgenden Dimensionen:
Wie schaffe ich Raum für selbstständiges Lernen?
Wie können Kinder an ihren Bildungsprozessen beteiligt werden?
Wie gelingt es, am Entwicklungsstand des Kindes Entscheidungen zu ermöglichen?
Was können Kinder aus entwicklungspsychologischer Sicht wann entscheiden?
Wie gelingt es mir, individuell die Entwicklung zu begleiten?
Wie gelingt eine schulvorbereitende Begleitung?